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Was bedeutet i.A.u.S.?
In Ausbildung unter Supervision" bedeutet, dass ich mich im letzten Stadium der Ausbildung befinde und berechtigt bin, meine Tätigkeit in allen Inhalten auszuüben. Weiters bin ich selbst in laufender Supervision bei Lehrtherapeuten, was die Qualität meiner Arbeit gewährleistet.

Wo liegt der Unterschied zwischen Beratung und Psychotherapie?
Beratung ist eher kurzfristiger angesetzt und dient der momentanen Unterstützung konkreter, derzeit aktueller Probleme und Situationen, mit denen eine Person nicht optimal zurecht kommt (Scheidung, Erziehungsprobleme,..). Es ist nicht unbedigt eine Therapie notwendig, da die Person in absehbarer Zeit ausreichend unterstützt werden kann.
Psychologische Beratung kann aber auch eine Abklärung sein, ob Therapie sinnvoll und/oder notwendig ist. Therapie ist die Behandlung psychischer Probleme mittels wissenschaftlich fundierter Methoden in einem definierten Setting. Sie dauert meistens länger. Es geht dabei nicht nur darum akute Probleme zu bewältigen, sondern zugrundeliegende Muster zu finden, die zu den Problemen führen und diese zu bearbeiten.

Was erwartet mich in einer Beratung?
Die Fragen, die Sie zu Beginn hören werden, sind meist sehr ähnlich. Sie dienen dazu, dass ich mir ein Bild von Ihnen, Ihren Herausforderungen und dem Auftrag machen kann. Einleitend heißt es oft: »Was führt Sie her?« Oder: »Welche Probleme/Schwierigkeiten haben Sie?« Ich lasse Sie zunächst erzählen und werde gegebenenfalls nachfragen, wenn ich etwas nicht genau verstanden habe. Weiters können Sie ein Gespräch in geschützter Atmosphäre erwarten, das in seiner Methodik so abläuft wie es für Sie individuell passt.

Welche Methoden werden genützt?
Auf der einen Seite arbeite ich hauptsächlich in einem üblichen Gespräch mit Ihnen an der Überwindung Ihrer Herausforderungen, an der Lösung Ihrer Situation. Bei Bedarf können wir Malen, Zeichnen, mit Figuren arbeiten, oder auch einen Spaziergang in der Umgebung machen. Wir werden so arbeiten, wie es Ihnen passt.

Gilt die Schweigepflicht?
Ja, selbstverständlich.

Können die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden?
Leider nein. Sollten Sie aber als Pädagogin an Supervision interessiert sein, könnten Sie den Betreiber Ihrer Institution nach einer Unterstützung fragen, oder in anderen Fällen um Gruppensupervision bitten.

Ich bin in Ausbildung: Kann ich die dafür nötige Supervision bei Ihnen machen?
Ja, ab Frühling 2010.